Wärmepumpe & Photovoltaik kombinieren: Eigenstrom nutzen & autark heizen
Die Kombination aus einer modernen Wärmepumpe und einer eigenen Photovoltaik-Anlage (PV) ist das unangefochtene Traumpaar der modernen Haustechnik. Wärmepumpen wandeln kostenlose Umweltwärme in behagliche Raumwärme um – benötigen für diesen Prozess jedoch elektrischen Strom. Indem Sie diesen Strom mit einer PV-Anlage auf Ihrem eigenen Dach selbst erzeugen, senken Sie Ihre laufenden Betriebskosten drastisch und machen sich unabhängig von steigenden Energie- und CO2-Preisen.
Das Besondere bei Fehl & Sohn: Als einer der wenigen Meisterbetriebe der Region vereinen wir die Gewerke Heizung, Sanitär und Elektrotechnik/Photovoltaik unter einem Dach. Im Umkreis von Wiesbaden, Gersfeld, Fulda bieten wir Ihnen die komplette Sektorenkopplung schlüsselfertig aus einer Hand – ohne Schnittstellenprobleme zwischen Heizungsbauer und Elektriker.
Sektorenkopplung im Eigenheim: So arbeiten PV-Anlage und Wärmepumpe zusammen
Damit aus zwei einzelnen Systemen eine hocheffiziente Einheit wird, müssen Photovoltaik und Wärmepumpe intelligent miteinander kommunizieren.
- SG-Ready-Standard (Smart Grid Ready): Fast alle modernen Wärmepumpen verfügen über den SG-Ready-Standard. Registriert das Energiemanagement Überschussstrom von der PV-Anlage, erhält die Wärmepumpe ein Signal und schaltet gezielt ein.
- Der Warmwasserspeicher als günstige „Thermische Batterie“: Sobald die Sonne scheint und mehr Solarstrom erzeugt wird als der Haushalt verbraucht, nutzt die Wärmepumpe die überschüssige Energie, um das Brauchwasser oder den Heizungspufferspeicher um ein paar Grad höher aufzuheizen. So speichern Sie Sonnenenergie in Form von Wärme für die Abend- und Nachtstunden.
- Kühlung im Sommer mit 100 % Solarstrom: Gerade in den heißen Sommermonaten erzeugt die PV-Anlage Höchsterträge. Genau dann nutzt die Wärmepumpe diesen Strom, um Ihr Gebäude über die Fußbodenheizung umweltfreundlich und nahezu kostenlos herunter zu kühlen.
Wie viel Autarkie und Ersparnis ist realistisch
Ein Bedenken lautet oft: „Im Winter scheint doch kaum die Sonne – bringt mir die PV-Anlage überhaupt etwas für die Heizung?“ Die Antwort lautet eindeutig: Ja!
- Hohe Abdeckung in den Übergangszeiten: Im Frühjahr und Herbst (März bis Mai sowie September bis November) ist der Wärmebedarf bereits spürbar, während die PV-Anlage gleichzeitig sehr hohe Erträge liefert. In diesen Monaten deckt der eigene Solarstrom oft bis zu 60–80 % des Wärmepumpenbedarfs.
- Ganzjährige Warmwasserbereitung: Im Sommer übernimmt die PV-Anlage die Warmwasserbereitung zu nahezu 100 %. Die eigentliche Hauptheizung bleibt komplett ausgeschaltet.
- Typische Kennzahlen: Im Jahresschnitt lassen sich 30 bis 50 % des benötigten Wärmepumpenstroms direkt über die eigene PV-Anlage decken. In Kombination mit einem Batteriespeicher steigt der Gesamtautarkiegrad des Haushalts (Haushaltsstrom + Heizung) häufig auf 70 % und mehr.
Die 5 Bausteine für Ihre maximale Energieunabhängigkeit
Damit das Gesamtsystem perfekt funktioniert, stimmen wir folgende Komponenten exakt aufeinander ab:
- Die PV-Anlage (Dimensionierung ab 8–12 kWp): Je größer die Dachfläche, desto mehr Ertrag steht auch an bewölkten Tagen zur Verfügung.
- Die Wärmepumpe: Invertergeführte Luft-Wasser- oder Erdwärmepumpen passen ihre Leistung stufenlos an das aktuelle Solarstromangebot an.
- Der Stromspeicher (Batteriespeicher): Speichert überschüssigen Strom für den Haushaltsbedarf und den Betrieb der Wärmepumpe nach Sonnenuntergang.
- Der Puffer- / Warmwasserspeicher: Dient als thermischer Energiespeicher für den gezielten Überschussbetrieb.
- Das Home Energy Management System (HEMS): Das digitale Gehirn der Anlage, das Solarprognosen, Verbraucher und Ladevorgänge intelligent steuert.
Der Fehl & Sohn Vorteil: Elektro & Heizung aus einer Hand
Der häufigste Grund für Verzögerungen und Störungen bei der Einbindung einer Wärmepumpe an eine PV-Anlage ist die fehlende Abstimmung zwischen den verschiedenen Handwerkerbetrieben.
Bei Fehl & Sohn entfällt diese Schnittstelle komplett:
- Ein Ansprechpartner: Wir planen die Heizungsanlage, das PV-Dachsystem, den Stromspeicher und die gesamte Zähler- und Elektrotechnik gemeinsam.
- Eigene Elektrikermeister & Heizungsbaumeister: Unsere Fachteams arbeiten Hand in Hand und installieren alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt.
- Volle Förderberatung: Sowohl für den Heizungstausch (bis zu 70 % KfW-Förderung) als auch für PV-Komponenten und Ergänzungen prüfen wir alle staatlichen und regionalen Förderchancen für Sie.
Werden Sie Ihr eigener Energieversorger!
Lassen Sie sich von unseren Experten berechnen, wie viel Heizstrom Sie mit einer maßgeschneiderten PV-Anlage selbst erzeugen können. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Gesamtentwicklungskonzept für Heizung & Solar.
FAQ
Warum lohnt sich die Kombination von Wärmepumpe und PV-Anlage?
Eine Wärmepumpe wandelt Umweltwärme effizient in Heizenergie um, benötigt dafür jedoch elektrischen Strom. Indem Sie diesen Strom mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugen, senken Sie die laufenden Betriebskosten Ihrer Heizung drastisch und sichern sich gegen steigende Strom- und CO2-Preise ab. Zudem steigt der Eigenverbrauchsanteil Ihrer PV-Anlage spürbar, was die Gesamtanlage noch wirtschaftlicher macht.
Wie viel Prozent des Wärmepumpenstroms kann eine PV-Anlage decken?
Im Jahresschnitt lassen sich bei richtiger Dimensionierung 30 bis 50 % des Strombedarfs der Wärmepumpe direkt über die Photovoltaik-Anlage decken. In den Übergangszeiten (Frühjahr und Herbst) liegt der Abdeckungsgrad oft bei 60–80 %, während das Warmwasser im Sommer zu nahezu 100 % mit eigenem Solarstrom erwärmt wird.
Reicht der PV-Strom im kalten Winter überhaupt für die Wärmepumpe aus?
Im tiefen Winter (Dezember und Januar) ist der Heizbedarf am höchsten, während die Sonne am wenigsten scheint. Daher kann die PV-Anlage die Wärmepumpe in diesen zwei Monaten nur zu einem kleineren Teil unterstützen. Dennoch fängt die PV-Anlage in den ertragsstarken Übergangsmonaten (März bis Mai und September bis November) einen Großteil des Heizwärmebedarfs ab und sorgt so übers Gesamtjahr für enorme Ersparnisse.
Was bedeutet „SG-Ready“ bei einer Wärmepumpe?
„SG-Ready“ steht für Smart Grid Ready. Dies ist ein herstellerübergreifender Standard, der signalisiert, dass die Wärmepumpe intelligent steuerbar ist. Registriert die PV-Anlage einen Stromüberschuss auf dem Dach, erhält die SG-Ready-Wärmepumpe ein Signal und schaltet gezielt ein, um Brauchwasser oder Heizungspufferspeicher vorzuheizen.
Wie funktioniert die Wärmepumpe als „thermische Batterie“?
Statt Überschussstrom für eine geringe Einspeisevergütung ins öffentliche Netz abzugeben, nutzt die Wärmepumpe diesen Strom, um die Temperatur im Warmwasser- oder Pufferspeicher gezielt um einige Grad anzuheben. Der Speicher nimmt diese Wärme auf und speichert sie wie eine thermische Batterie für die Abend- und Nachtstunden, wenn die Sonne nicht mehr scheint.
Kann ich eine Wärmepumpe mit PV-Strom im Sommer auch kühlen?
Ja, das ist ein riesiger Vorteil. Im Sommer erzeugt die PV-Anlage die höchsten Stromerträge, während gleichzeitig Kühlbedarf im Haus entsteht. Die Wärmepumpe nutzt diesen kostenlosen Solarstrom, um über die Fußbodenheizung (passive oder aktive Kühlung) die Raumtemperatur umweltfreundlich um 2 bis 4 °C zu senken.
Lohnt sich ein zusätzlicher Stromspeicher (Batteriespeicher)?
Ja, ein Batteriespeicher ist die ideale Ergänzung. Er speichert den tagsüber erzeugten Solarstrom, um abends und nachts sowohl den Haushaltsstrom als auch den Grundbedarf der Wärmepumpe zu decken. In Kombination aus PV-Anlage, Stromspeicher und Wärmepumpe lassen sich Autarkiegrade von 70 % und mehr erreichen.
Wie groß sollte eine PV-Anlage dimensioniert werden, wenn eine Wärmepumpe betrieben wird?
Gilt die Regel: Je größer die PV-Anlage, desto besser. Um auch an bewölkten Tagen und im Winter ausreichend Solarstrom für Haushaltsgeräte und Wärmepumpe zu erzeugen, empfehlen wir für ein Einfamilienhaus eine Anlagengröße von mindestens 10 bis 15 kWp (Kilowatt-Peak), sofern die Dachfläche dies zulässt.
Kann eine bestehende PV-Anlage mit einer neuen Wärmepumpe nachgerüstet werden?
Ja, das ist problemlos möglich. Jede modernere PV-Anlage kann über intelligente Energiemanager oder Relais-Steuerungen mit einer neu installierten Wärmepumpe gekoppelt werden. Bei Fehl & Sohn prüfen wir Ihre bestehende Elektro- und PV-Installation und binden die neue Wärmepumpe optimal ein.
Welche Wechselrichter und Wärmepumpen arbeiten gut zusammen?
Moderne Systeme kommunizieren reibungslos miteinander. Wir verbauen Wärmepumpen von alpha innotec, Vaillant, Viessmann, NIBE oder Buderus, die sich hervorragend mit führenden Wechselrichter- und Energiemanagementsystemen von SMA, Fronius, E3/DC oder SolarEdge vernetzen lassen.
Benötige ich für die Wärmepumpe einen eigenen Stromzähler?
Das hängt von Ihrem Nutzungsverhalten und den Stromtarifen ab. Bei einer Kaskadenschaltung (Messkonzept mit zwei Zählern) können Sie sowohl günstigen Wärmepumpenstrom aus dem Netz beziehen als auch vorrangig Ihren eigenen PV-Strom für die Wärmepumpe nutzen. Unsere Elektro-Spezialisten ermitteln das für Sie wirtschaftlichste Zählerkonzept.
Gibt es staatliche Förderungen für die Kombination aus Wärmepumpe und PV?
Der Tausch der Heizung gegen eine Wärmepumpe wird über die KfW mit bis zu 70 % staatlicher Förderung bezuschusst. PV-Anlagen profitieren von der Mehrwertsteuer-Befreiung (0 % USt. für Kauf und Installation) sowie von zinsgünstigen Krediten (z. B. KfW 270) und regionalen Förderprogrammen.
Wie verkürzt die Kombination die Amortisationszeit der Gesamtanlage?
Durch den Betrieb der Wärmepumpe mit eigenem PV-Strom steigt der Eigenverbrauchsanteil des Solarstroms drastisch an. Statt den Strom für wenige Cent einzuspeisen, ersetzen Sie teuren Netzstrom und teure fossile Brennstoffe. Dadurch amortisieren sich PV-Anlage und Wärmepumpe im Verbund oft mehrere Jahre schneller als Einzelkomponenten.
Welchen Vorteil habe ich, wenn Heizung und PV von Fehl & Sohn aus einer Hand kommen?
Bei der Sektorenkopplung müssen Heizungsbauer und Elektriker perfekt abstimmen, welche Kabel, Schnittstellen und Steuerungen gesetzt werden. Da Fehl & Sohn sowohl Meisterbetrieb für Heizung als auch für Elektrotechnik/PV ist, entfallen Schnittstellenprobleme und Verzögerungen komplett. Sie erhalten ein voll funktionsfähiges Gesamtsystem aus einer Hand.
In welchen Regionen installiert Fehl & Sohn die Kombination aus Wärmepumpe und PV?
Wir bieten das schlüsselfertige Komplettpaket an unseren Standorten Freiensteinau, Künzell/Fulda, Büdingen und Jena sowie in den jeweils umliegenden Regionen an – von der individuellen Ertragsrechnung über die Dach- und Heizungsmontage bis zur fertigen Inbetriebnahme und Wartung.




